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HdO Hörgeräte

Für Menschen mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit

HdO (Hinter-dem-Ohr) Hörsysteme

Hinter-dem-Ohr Hörsysteme können mehr Verstärkung liefern als Im-Ohr Hörsysteme. Sie sind deshalb vor allem bei mittleren bis stärkeren Hörverlusten angezeigt. Auch bei Hautproblemen kann ein HdO-Hörsystem von Vorteil sein. In der Handhabung (Batteriewechsel, Reinigen…) sind sie oft einfacher als IdO-Hörsysteme. Je nach Bauform dezente bis äußerst unauffällige, kosmetische Größe möglich. Einsetzbar von leichten- bis mittleren bis hin zu extremen Hörverlusten möglich. Vielfältige Verbindungen mit Zusatzsystemen vorhanden.
Einfache Handhabung und sehr guter Tragekomfort.
Hohe Betriebsleistung und lange Batteriedauer. Unproblematische Reinigung und Pflege der Systeme. Vielfältigste technologische Eigenschaften in einem kompakten und robusten Gehäuse.

Mikro-HdO Hörsysteme

Dezenteste bis hervorragende kosmetische Größe möglich. Optimales Richtungshören und natürliches Klangbild, wenn die Hörminderung dafür geeignet.
Einsetzbar nur bei leichten- bis hochtonigen Hörverlusten. Sehr guter Tragekomfort durch geringste Berührungen und fehlende Otoplastik.
Unproblematische Reinigung und Pflege der Systeme. Fast unspürbare Trageweise durch geringstes Gewicht. Offene Versorgung!

Für Menschen mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit

Super-Power-Hörsysteme – eine besondere Leistung

Kunden, die an Taubheit grenzend schwerhörig sind, stellen besondere Anforderungen an neue Hörgeräte. Nicht nur, weil sie auf eine besonders ausgefeilte Technik angewiesen sind, sondern auch, weil sie sich auskennen. Manche tragen schon seit Jahrzehnten Hörhilfen und wollen daher beim Klang ein Wörtchen mitreden. Siemens hat z. B. ein Modell für diese Gruppe von Schwerhörigen entwickelt, das ihren Anforderungen gerecht wird. Es zeichnet sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit und stabile Verstärkung aus.

 Hörsystemanpassungen bei hochgradig bis an Taubheit grenzend Schwerhörigen ist für Akustiker wie Hörgerätehersteller eine besondere Herausforderung. Menschen mit extremer Hörminderung sind auf jedes Dezibel Verstärkung angewiesen, um in der Welt der Hörenden zurechtzukommen. Das bedeutet nicht nur Leistung zu generieren, sondern auch andere Hörgeräteeigenschaften bestmöglich auf die besonderen Bedürfnisse abzustimmen: Klangqualität, Rückkopplungsstabilität und Tragegefühl. Siemens hat das HdO-Hörsystem Nitro SP micon auf den Markt gebracht: Super-Power-Hörsysteme mit besonderen Fähigkeiten und Vorteilen im Alltag von hochgradig bis an Taubheit grenzend schwerhörigen Menschen.

  1. SNR-Verbesserung für an Taubheit grenzend Schwerhörige

Bei hochgradig bis an Taubheit grenzend Schwerhörigen Menschen ist häufig nur Restgehör im Tieftonbereich vorhanden und dadurch das rein akustische Sprachverstehen stark eingeschränkt. Besonders schwer fällt ihnen das Hören in geräuschvollen Alltagssituationen. Hochgradig Schwerhörige reagieren besonders sensibel auf einen geringen Signal-Rausch-Abstand (engl. SNR, signal to noise ratio). Für Super-Power-Hörgeräteträger ist die Reduktion von Störschall deshalb nicht mit Gold aufzuwiegen. Eine Vielzahl von Studien bestätigt, dass Richtmikrofone das Störschall-Nutzschall-Verhältnis am wirksamsten verbessern. Sie sind in der Regel nach vorne ausgerichtet und reduzieren akustische Signale von hinten und von den Seiten. Da Blickkontakt das Verstehen unterstützt, dreht der Hörgeräteträger seinen Kopf meist automatisch in Richtung eines Gesprächspartners. Mit Richtmikrofontechnologie gelingt es leichter, sein Gegenüber aus dem Störgeräusch herauszuhören. Der SNR verbessert sich dadurch wesentlich. Je feiner die Auflösung der Frequenzkanäle, desto feiner das Herausfiltern von Störgeräuschen – sowohl frequenzspezifisch als auch richtungsabhängig. Bei Nitro micon ist dies bis 5 kHz der Fall. Und umso mehr Nutzsignale bleiben erhalten, ganz nach dem Prinzip: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Doch Richtmikrofonsysteme haben einen Nachteil: Die Verstärkung im Tieftonbereich sinkt ab. Algorithmen steuern diesen Effekt entgegen, doch ist dafür zusätzliche Leistung notwendig. Der Verstärkungseffekt mit Richtmikrofonsystemen tritt vor allem unterhalb von 1 kHz auf. Für diesen Kraftakt ist jedoch ein besonders stabiles Gesamtsystem Voraussetzung. Gerade bei Hörsystemen für an Taubheit grenzende Hörverluste ist dieses „Mehr“ an Verstärkung nur mit einer entsprechenden Leistungsfähigkeit des Hörers, einem vibrationsarmen Gehäusedesign sowie einer besonders effektiven Rückkopplungsauslöschung zu erzielen. Super-Power-Hörsysteme stoßen daher gerade im direktionalen Mikrofonmodus leicht an ihre Grenzen. So muss man sich in der Praxis häufig mit omnidirektionaler Mikrofoncharakteristik begnügen und auf die effektive Verbesserung des SNR verzichten.

 Mit der neuesten HdO-Generation Nitro hat Siemens Komponenten entwickelt, die zu einer besonderen Leistungsfähigkeit – besonders im Richtmikrofonmodus – führen. Die Perzentilanalyse wurde mit Sprache – mit Störgeräusch von hinten sowie in Ruhe – durchgeführt. Erkennt Nitro SP Sprache im Störgeräusch, schaltet es automatisch in den Richtmikrofonmodus um. Vergleicht man die Kurven, sieht man die Stärke des neuen Siemens Power-Hörsystems. Die Kurven unterscheiden sich praktisch nicht – Nitro hält die benötigte Leistung auch im direktionalen Modus stabil. Die konstruktionsbedingte Tieftonabsenkung von Richtmikrofonen wird nahezu komplett ausgeglichen, das Umschalten verursacht praktisch keine Lautheitsunterschiede in der Wahrnehmung des Hörgeräteträgers. So können die Vorteile des Richtmikrofonsystems und damit eines Automatikprogramms auch von resthörigen Menschen genutzt werden: weniger Störeffekt, mehr Nutzeffekt und damit leichteres Hören.

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