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Lärm macht krank

Haben Sie's gewusst?

Auswirkungen von Lärm

Geräusche sind ein wichtiger Bestandteil der Umwelt und dienen uns als Informationsquelle und Orientierung. Laute und unangenehme Geräusche sind jedoch auch Stress für Körper und Psyche. In weiten Bereichen kann sich unser Gehör auf Geräusche einstellen und sich anpassen. Dauerhafte körperliche Schäden – insbesondere im Innenohr – können entstehen, wenn kurzzeitig 120 dB(A) überschritten werden oder wenn eine Dauerbelastung ab 80 bis 85 dB(A) vorliegt.

Beispiele sind ein sehr lauten Knall oder eine laute Dauerbelastung z. B. am Arbeitsplatz oder durch den Walkman. Oberhalb der genannten Grenzen können die Zilien – also die Sinneshärchen – im Innenohr geschädigt werden und es kommt zur Lärmschwerhörigkeit. Das Gehör kann sich davon meist nur in Grenzen wieder erholen.

Lärm beeinträchtigt aber nicht nur das Hörvermögen und die Kommunikation. Lärm stört überall im Alltag: beim Lernen und Arbeiten, beim Schlafen und in der Freizeit. Lärm beeinträchtigt die Konzentration und mindert die Aufnahmefähigkeit des Gehirns. Lärm kann Bluthochdruck und schließlich Herzinfarkt hervorrufen. Millionen von Bürgern erleiden durch andauernde Lärmbelästigungen eine Beeinträchtigung ihrer Gesundheit. Diese Störungen treten bereits auf, wenn es noch längst nicht so laut ist, dass das Gehör geschädigt wird. Lärm ist also nicht nur lästig, sondern ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem. Er greift in die Lebensfunktionen des Menschen manchmal mehr ein als er selbst wahrnimmt.

Die möglichen Folgen sind vielfältig:

Physische und psychophysische Auswirkungen
  • Minderung des Hörvermögens, Gehörschäden
  • Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, verminderte Schlaftiefe
  • Kopfschmerzen
  • Besonders nachts: Ausschüttung von Stresshormonen
  • Lärmbedingte Stressreaktionen des Körpers (z. B. erhöhtes Herzinfarktrisiko)
Psychische Auswirkungen
  • Nervosität
  • Schlechte Laune, Gereiztheit
  • Ohnmachtsgefühle
  • Unkonzentriertheit
  • Abnahme der Lernfähigkeit
Soziale Auswirkungen
  • Stress bedingte und akustische Kommunikationsprobleme z.B. aggressivere, lautere und abgehackte Sprechweise)
  • Veränderung der Nutzung von Wohnräumen
  • Verringerung von nachbarschaftlichen Kontakten
  • Veränderung der Sozialstruktur
Ökonomische Auswirkungen
  • Behandlungs- und Folgekosten (medizinische oder psychologische Versorgung, Arbeitsausfall, Reha
  • Schallisolation von Wohnungen
  • Schlechte Vermietbarkeit von Wohnungen
  • Wertminderung von Grundstücken
  • Lärmfluchtkosten

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