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Zubehör

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Technik die begeistert

Telefone, spezielle Kopfhörer und Licht-Signalanlagen können Menschen mit Hörverlust den Alltag erheblich erleichtern.

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl sogenannter Schnittstellen, die ein erhebliches Potenzial der direkten Vernetzung von Hörsystemen mit anderen multimedialen Anwendungen wie Handys, Festnetztelefone, Radio- und TV-Geräten oder PCs anbieten. Diese Schnittstellen, die je nach Hersteller einen anderen Namen tragen, sorgen zum Beispiel per Funktechnologie Bluetooth dafür, dass der Ton des jeweiligen Gerätes direkt auf das Hörsystem übertragen wird.

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Telefon und Hörgerät

Die Übertragung von Telefonen ist weithin bekannt und beträgt zwischen circa 300 und 3500 Hertz. Die Bell Laboratories in den USA haben bereits in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts Versuche zur Sprachverständlichkeit gemacht. Hierbei stellte sich heraus, dass besonders in den Hauptsprachbereichen die meisten Sprachverständlichkeitsbeiträge im Frequenzbereich zwischen 1000 und 3000 Hertz liegen.

 

Manche Hörgerätehersteller bieten komplette Telefonlösungen für Hörsystemträger an. Bei diversen Herstellern werden zum Beispiel kleine Magnete im Bereich der Hörermuschel angebracht. Wird der Telefonhörer von der Basisstation beziehungsweise von der Hörergabel genommen, kann das Hörsystem automatisch in das hierfür gestaltete Telefonprogramm schalten, sobald dieses in die Nähe des Hörgeräts gebracht wird. Die an der Hörmuschel angeklebten Magnete werden genutzt, um sogenannte Read-Kontakte über ein Magnetfeld zu schließen. Sobald diese starken Magnete in das Nahfeld des Hörgeräts (oberhalb der Ohrmuschel) geführt werden, wird dem Hörsystem signalisiert, dass es in ein extra hinterlegtes Telefonprogramm wechseln soll. Der Telefonhörer sollte maximal zwei bis drei Zentimeter vom Ohr entfernt liegen. Eine Weiterentwicklung ist hierbei das automatische Erkennen von Telefonaten, wenn ein Telefonhörer von speziellen Telefonen in die Nähe des Hörgeräts gebracht wird. Manche Hersteller bieten Telefonlösungen für Hörsystemträger an, bei denen das Telefonat ganz automatisch per Funk an die Hörsysteme übertragen wird. Und dies, ohne die Telefone in die unmittelbare Nähe der Hörgeräte halten zu müssen. Bereits ein Abstand von circa 30 Zentimeter vom Mobilteil eines Telefons in der Nähe der Hörsysteme genügt dann, um ein Telefonat in bester Qualität zu verstehen. Zum Teil werden die Audiodaten stereofon auf beide Ohren gegeben. Dies kann insbesondere in Situationen mit vielen Nebengeräuschen positive Aspekte haben. Dieser bilaterale Austausch wird in Zukunft einen wichtigen Bestandteil der stereofonen Kommunikation mittels Hörgeräten darstellen.

 

 

Gerade für ältere Menschen stellt das Telefon die Verbindung zur Außenwelt dar. Sie telefonieren nicht nur mit Familie und Freunden, sondern rufen auch, so die Angaben vieler Kunden, bei der Telefonseelsorge oder bei Pflegediensten an, was ein gutes Sprachverstehen voraussetzt. Wenn die Kunden beim audiologischen Vorgespräch gefragt werden, in welchen Situationen sie mit dem Hörgerät Schwierigkeiten haben, nennen sie am häufigsten: Hintergrundlärm, viele Personen unterhalten sich, die Otoplastik und das Telefonieren

 

Da modernste Technologien noch nicht alle Hörsystemträger nutzen können (technisch bedingt) oder sich solche Techniken nicht leisten können, wird in diesem Artikel auf die Basis der Kommunikation mit Hörsystemen eingegangen: dem Telefonieren mit Hörgerätemikrofonen und des Telefonhörers beziehungsweise Lautsprechers. Dabei ist die Haltung des Telefonhörers in Bezug auf die Hörgerätemikrofone von entscheidender Bedeutung. Der Telefonhörer wird nicht wie gewöhnlich an die Ohrmuschel gehalten, sondern etwas höher, also oberhalb der Ohrmuschel, denn dort liegen die Mikrofone der Hörsysteme. Diese können nun den Schall gut aufnehmen. Die optimale Haltung des Telefonhörers, um möglichst viel Schall der Hörermuschel des Telefons an das Hörgerät zu bringen. Ein leicht schräges Wegkippen vom Ohr entscheidet über eine noch bessere Aufnahme des Schalls von den Hörgerätemikrofonen.

 

Bezüglich der Handhabung zeigen sich deutliche Vorteile eines Im-Ohr-Hörsystems, bei dem der Hörer wie gewohnt vor die Ohrmuschel gehalten werden kann.

 

Alle diese neuen Technologien haben eines gemeinsam. Auf welche Art und Weise Telefonate auch immer an das Hörgerät und damit an das Ohr übertragen werden – eine objektive Überprüfung dessen, was am Ohr ankommt, sollte immer am Beginn einer Anpassung stehen.

 

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